Kritik am Kovac-Fußball: Berechtigt oder überzogen?
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Transkript anzeigen
00:00:00: BVB Compact wird euch präsentiert von der Sparkasse Dortmund, Jugendpartner des BVB.
00:00:06: Wir müssen uns nur auf uns konzentrieren.
00:00:07: Wenn wir unsere Hausarbeiten machen, dann werden wir mit Sicherheit alle, die hinter uns sind, hinter uns lassen.
00:00:13: Von daher werden wir zusehen, dass wir fleißig punkten.
00:00:30: Und eines kann man dem BVB gerade nicht vorwerfen, ihr habt Niko Kovac am Anfang gehört.
00:00:36: Man kann Dortmund nicht vorwerfen, dass man nicht punkten würde.
00:00:39: Dortmund fährt die Punkte ein, so gut wie schon seit sieben Jahren nicht mehr.
00:00:44: Und trotzdem gibt es auch nach dem Sieg gegen San Pauli vom Wochenende Diskussionen und Kritik an der Spielweise und darüber, dass man eine Zwei-Tore-Führung dann doch noch hergeschenkt hat und das Spiel nochmal richtig spannend gemacht hat.
00:00:58: Und jetzt ist die Frage, ist diese Kritik berechtigt.
00:01:02: Darüber sprechen wir heute.
00:01:03: Ich bin Luca Bidinkasa und ihr hört BVB Kompakt.
00:01:10: Na und klar ist mal Nico Kovac, der Trainer, der war natürlich zufrieden mit dem Ergebnis und er ist auch zufrieden damit, dass man gerade so gut und relativ entspannt auf Rang zwei steht, aber auch der sieht noch Luft nach oben.
00:01:23: Wir müssen schon zusehen, dass wir die Bälle an unsere Jungs bringen bzw.
00:01:28: so sauber spielen, dass der Ball leichter angenommen wird.
00:01:31: Ein gutes Beispiel ist zum Beispiel die Situation mit Fabio in der ersten Halbzeit gewesen, wo wir ihn schön gefunden haben.
00:01:37: Er legt ihn auf Juli ab und anstelle den Ball einfach nur flach in die Tiefe zu spielen, wo Karim richtig gut rein startet, liftet er den Ball und dann ist es für den Karim sehr viel schwieriger mit dem Tempo den Ball aus der Luft anzunehmen.
00:01:48: Wenn der Ball aber richtig sauber gespielt wird, dann bin ich mir sicher, ist das auf jeden Fall immer eine richtig gute Torchans.
00:01:53: Und das ist das, was wir verbessern müssen, denn dass wir gute Fußballer haben, weiß ich, aber im Moment haben wir einfach zu viele Abspielfehler, zu viele Unsauberkeiten in unserem Spiel, die uns dann viele Situationen dann auch irgendwo zunichte machen.
00:02:05: Und Waldemar Anton, der ärgert sich darüber, wie man dann gegen Sampoli die Standards verteidigt hat.
00:02:11: Die Standardsituationen zwei Mal haben wir nicht gut verteidigt.
00:02:14: Ansonsten haben wir
00:02:15: gar nichts
00:02:15: zugelassen, eigentlich.
00:02:16: Wir haben ordentlichen Bergespinale, haben zwar nur ein bisschen weniger gemacht, Müssen wir ansprechen, ganz klar.
00:02:23: Aber ansonsten haben wir,
00:02:24: denke ich, ein ordentliches
00:02:24: Spiel gezeigt.
00:02:25: Klar, wieder ein paar Dinge nicht so gut rausgespielt, ein paar leichte Fehler gemacht.
00:02:31: Ja, es müssen wir einfach weiter aufarbeiten, weiter trainieren, weiter machen und sind für erstmal zufrieden, das für drei Punkte gute.
00:02:35: Ja, und das kann und darf man auch sein, zufrieden sein mit den drei Punkten, denn am Ende ist das ja auch das Entscheidende.
00:02:42: Und trotzdem gibt es aber gerade eben Kritik an der Spielweise.
00:02:46: Und das ja nicht erst seit diesem Spiel gegen San Pauli, gegen Bremen gab es auch schon Füffel in der Halbzeit und das zieht sich einfach so ein bisschen durch dieses Jahr.
00:02:55: Aber es gibt eben auch die, die sagen, hey, hört doch mal auf, alles kritisch zu sehen, schaut doch mal bitte auf die Tabelle und die Punkte aus Beute.
00:03:03: Ja, und das sind eben diese zwei Seiten, die da aufeinander prallen.
00:03:06: Und ich kann euch sagen, auch bei uns in der Redaktion, da diskutieren wir darüber und auch bei uns gehen die Meinungen auseinander.
00:03:14: Mein Kollege und BVB-Reporter Kevin Pino, der sagt, die viele Kritik gerade eben, die ist nicht berechtigt.
00:03:21: Spektakel ist ja schön und gut, aber am Ende zählt eben nur eins und das sind Ergeb- Das sind Punkte, was bringen einem tolle Spiele, wenn am Ende dann auch verloren wird.
00:03:28: Und Brusser Dortmund hat zumindest in diesem Punkt diesen Turnaround geschafft.
00:03:32: Eine Niederlage in der Bundesliga-Saison, das gegen die über Bayern, die alle anderen ebenfalls mehr oder weniger kaputt schießen.
00:03:38: Ein gefestigter Platz zwei in der Champions League voll im Rennen noch um die Top-Acht.
00:03:42: Natürlich kann man darüber diskutieren, ob die Art und Weise, wie diese Siege zustande kommen.
00:03:46: Für Borussia Dortmunds Ansprüche genügt oder eben nicht.
00:03:49: Aber man muss sich immer wieder vor Augen führen, wo kommt man auch her?
00:03:52: Da verweisen sie die Verantwortlichen immer wieder drauf.
00:03:55: Aus einer Saison im Vorjahr, die alles andere als ruhig verlaufen ist.
00:03:59: Die Kukova Chance geschafft, Beständigkeiten einzubringen in die Mannschaft.
00:04:02: Die Ergebnisse stimmen.
00:04:03: Und alles andere wird irgendwann vielleicht auch noch folgen.
00:04:06: Das
00:04:06: ist die Meinung von Kevin Pino und BVB-Reporter Cedric Gephardt, der hält dagegen.
00:04:10: Der sagt, die Kritik an dieser unkreativen Spielweise, die ist völlig berechtigt.
00:04:16: und auch wichtig.
00:04:17: Ja, das stimmt.
00:04:18: Dortmund steht auf Platz zwei.
00:04:20: Und ja, Dortmund gewinnt Spiele, wie das gegen Sankt Pauli.
00:04:22: Aber wie diese Siege zustande kommen, das ist doch das eigentliche Problem.
00:04:26: Gegen einen Tabellen vorletzten braucht es einen späten, umstrittenen Elfmeter und das im eigenen Stadion.
00:04:31: Und selbst eine zwei zu null Führung reicht nicht, um Kontrolle zu entwickeln.
00:04:35: Das ist kein Ausrutscher, das ist ein Muster.
00:04:38: Fehlende Dominanz, wenig Ideen, kaum spielerische Entwicklung.
00:04:41: Der BVB arbeitet Fußball, aber er gestaltet ihn nicht.
00:04:44: Der Tabellenplatz wirkt beruhigend, ist aber trügerisch.
00:04:47: weil er strukturelle Schwächen überdeckt.
00:04:49: Genau deshalb ist die Kritik notwendig, damit gute Ergebnisse nicht darüber hinwegtäuschen, dass spielerisch zu wenig passiert.
00:05:08: oder nein und warum.
00:05:09: Ich bin Luca Bininkasa, wünsche euch einen guten Start in die Woche und wenn ihr mögt, dann hören wir uns hier an gewohnter Stelle wieder wie immer pünktlich ab fünf.
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